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Allgäu-Strom
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zu haben, ohne Strom dazustehen.
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Stromnachrichten:
Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur Kohler: Strompreise
werden weiter steigen
Hamburg (ots) - Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen
Energie-Agentur, blickt in ZEIT WISSEN auf die Zukunft der
Energieversorgung: "Es wird weiter steigende Strompreise geben", ist
sich Kohler sicher.
Der Einsatz von effizienten Energiespeichern könne hierbei Kosten
senken, es müsse aber vor allem darum gehen, "das Stromnetz
insgesamt zu verbessern", sagt Kohler, der die Bundesregierung in
Energiefragen berät. Die Energieversorgung in nächster Zeit müsse
auf mehrere Arten gesichert werden: "Wir müssen den Strom
effizienter nutzen. Außerdem sollten wir ungefähr 30 Prozent
regenerative Energiequellen haben." Dies sei keine "abgehobene
Vision", so Kohler, sondern "erreichbar". Man müsse aber "sofort
damit anfangen, das Energiesystem intelligenter zu machen." Er
beklagt, dass sich derzeit "regional gegen fast alles massiver
Widerstand" formiere, "was im Energiebereich geplant wird."
In ferner Zukunft werde man "großflächig Speichertechnologien
einsetzen müssen". Es werde dann "viele kleine, hausintegrierte
Energieerzeugungsanlagen geben" und deswegen "werden wir es mit sehr
vielen und unterschiedlichen Akteuren zu tun haben." Die
Energieversorgung werde dann zwar "komplizierter, aber auch
vielfältiger," prophezeit Kohler.
ZEIT WISSEN zeigt in seinem aktuellen Dossier alles rund um eine
Technologie, die die Energiewende erst möglich machen wird:
Stromspeicher. Wie funktionieren sie? Welche unterschiedlichen
Speicherformen gibt es, und was bringen sie?
Technology Review über intelligente Stromzähler
Bürokratie bremst Billigstromanbieter
Hannover (ots) - Mit intelligenten Stromzählern und flexiblen
Tarifen sollen künftig Versorger wie Verbraucher ihre Energiebilanz
verbessern. Billigstromanbieter wie Yello Strom, die nicht über ein
eigenes Netz verfügen, werden aber nach eigenen Angaben von den
komplizierten Strommarkt-Regularien benachteiligt, schreibt das
Technologiemagazin Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe
9/08.
Am 6. Juni verabschiedete der Deutsche Bundestag eine
Gesetzesvorlage, die auf dem deutschen Energiemarkt eine
Informationsrevolution anzetteln soll. Sie verspricht nicht weniger
als Stromsparen mit Computer-Hilfe - online und in Echtzeit. Im
Gegensatz zu den klassischen Drehstromzählern erfassen die neuen
intelligenten Stromzähler den Verbrauch elektronisch und senden die
Verbrauchsdaten in kurzen Abständen an die Versorgungsunternehmen,
die diese wiederum ihren Kunden zur Verfügung stellen. Stromkunden
erhalten völlig neue Einblicke in ihr Verbrauchsverhalten und können
darauf reagieren.
Ab 2010 muss jeder Neubau mit einem intelligenten Stromzähler
ausgerüstet werden. Darüber hinaus sind die Energieversorger ab 2011
dazu verpflichtet, von der Tageszeit oder dem Energie-Angebot
abhängige Tarife einzuführen. Endkunden können Stromfresser wie
Wasch- oder Spülmaschine so programmieren, dass sie nur dann laufen,
wenn der Strompreis niedrig genug ist. Experten rechnen damit, dass
Haushalte so zwischen fünf und zehn Prozent Strom einsparen.
Viele Energieversorger testen den Einsatz dieser neuen Zähler
bereits in Pilotprojekten. Auch die EnBW-Tochter Yello Strom will ab
diesem Herbst ein auf DSL-Kommunikation basierendes Produkt
vermarkten. Allerdings sollen die Tarife für Tag- und Nachtstrom nur
etwa einen Cent auseinanderliegen. Denn anders als die Mutter EnBW,
die ihr eigenes Netz betreibt, wird Yello in dieser Hinsicht von den
komplizierten Strommarkt-Regularien benachteiligt, wie
Geschäftsführer Martin Vesper gegenüber Technology Review erklärt:
Als Nicht-Netzbetreiber muss Yello Strom nach einem Standard-Lastprofil
einspeisen, unabhängig vom tatsächlichen zeitlichen Verlauf des
Verbrauchs bei den Kunden. Wenn jetzt viele ihren Verbrauch in die
Nacht verlegen, habe Yello zunächst nichts davon - stattdessen
profitiere als "Differenzbilanzkreis- Verantwortlicher" meist der
örtliche Versorger. Man sei "massiv dran", das in Diskussionen mit
der Bundesnetzagentur zu ändern, sagt Vesper, "aber das wird keine
Sache von zwei bis drei Monaten sein".
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